Deutschsprachige Autoren

Hodjak, Franz: Wäre es gegangen, wäre es anders gelaufen
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Franz Hodjak schreibt eine Lebensbilanz in kurzen Sätzen: Der Band versammelt mehrere hundert pointierte Miniaturen, die das Leben in all seinen Widersprüchen durchmessen. In kurzen, oft paradox zugespitzten Sätzen reflektiert Hodjak über Zeit und Vergänglichkeit, Liebe und Trennung, Glück und Unglück, Sprache und Dichtung, Politik, Macht, Moral und die Brüchigkeit menschlicher Selbstgewissheit. Der Titel selbst – „Wäre es gegangen, wäre es anders gelaufen“ – formuliert bereits eine Grundhaltung: Skepsis gegenüber einfachen Erklärungen und ein Bewusstsein für die Kontingenz des Lebens - ein Band, der provoziert. Die Aphorismen laden ein, sich zu ärgern, zu widersprechen, weiterzudenken und gerade darin entfalten sie ihre literarische Qualität.
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Weinreich, Gerhard: Die üblichen Mauern
Kriminalroman, Kirchen-Satire und Machtanalyse: Im Zentrum des Buchs steht der Monsignore Ries, Ermittler der Glaubenskongregation im Vatikan, der im Auftrag des Kardinals Bruno kirchliche Skandale diskret untersuchen soll, während in Deutschland der machtbewusste Bischof Ehrmann in ein Netz aus Korruption, Erpressung und schließlich Mord verstrickt ist. Gemeinsam mit seiner Geliebten, der Architektin Viktoria Haag, begeht er ein vermeintlich perfektes Verbrechen, um einen Mitwisser auszuschalten. Der Plot entfaltet sich als Spiel aus Vertuschung, Loyalität und Machtkalkül, in dem moralische Prinzipien systematisch gegen institutionelle Interessen ausgespielt werden. Die „üblichen Mauern“ sind dabei sowohl reale als auch metaphorische Grenzen: zwischen Wahrheit und Lüge, Glauben und Macht, Gewissen und Karriere.
24,95 EUR
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Pfammatter, Christine: Zwei Sommer
-15%
Zwei Sommer ist ein Buch, das auf ungewöhnliche Weise zwei Bewegungen miteinander verschränkt: den Blick auf die Welt und den Blick nach innen. Der erste Teil ist ein essayistischer Streifzug durch die Gegenwart. Ausgehend von der Katastrophe von Blatten im Lötschental – dem Bergsturz, der ein ganzes Dorf unter sich begräbt – entfaltet die Erzählerin eine weit ausgreifende Reflexion über Verwerfungen, Digitalisierung, Erinnerung, Naturverlust und Verantwortung. Der zweite Teil des Buches erzählt die Geschichte des Einsiedlers Jean-Marie, der versucht, in den Walliser Bergen ein Leben zwischen Gebet, Naturverbundenheit und radikaler Einfachheit zu führen. Doch auch er kann der Welt nicht entkommen. Das Buch versucht, die großen Fragen unserer Zeit mit den großen Fragen eines einzelnen Lebens zu verbinden. Es fragt nach dem Zustand der Welt und zugleich nach dem Zustand der Seele. Es bietet einen Denkraum – einen Ort, an dem sich Leserinnen und Leser fragen können: Wie wollen wir leben, wenn die Welt sich verändert? Und was bleibt, wenn Sicherheiten verschwinden?
Künftiger Ladenpreis 19,95 EUR
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