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Ausstellung im Verlag
Donnerstag, 4. Juni 2026 um 18:30 Uhr in der Schellingstr. 9, Hamburg
Rastko Petrović und der Erste Weltkrieg
Literaturabend mit musikalischer Begleitung
Der Literaturabend ist dem Thema Krieg und Frieden im Werk Rastko Petrovics gewidmet. Anhand ausgewählter Texte, einführender Kurzvorträge und Gesprächen wird die Frage nach der Menschlichkeit in Extremsituationen erörtert.
Rastko Petrovic (1898–1949) gehört zu den bedeutenden Stimmen der serbischen Moderne. Seine Biografie ist eng mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts verbunden. Im zweiten Kriegswinter 1915 flüchtete er als Siebzehnjähriger gemeinsam mit der serbischen Armee und Teilen der Zivilbevölkerung zu Fuß über die Berge an die albanische Küste. Später studierte er Jura in Paris und war im Zweiten Weltkrieg als Diplomat des Königreichs Jugoslawien in Washington tätig. Nach 1945 blieb er im amerikanischen Exil. Die Erfahrung von Krieg, Flucht und Verlust prägt sein literarisches Werk nachhaltig. Auch
in den USA bleibt das Motiv des Brudermords ein zentrales Thema seines Schaffens.
PROGRAMM:
- Snezana Minic: Zur Rezeption des Werks von Rastko Petrovic
- Dr. Sead Porobic: Zerfall des Humanismus im Krieg
- Lesung im Original und in deutscher Übersetzung mit den Schauspielern: Miloš Milovanovic und Tom Seidenfaden
- Moderation und kurze Einführung in „Slovobrücke": Snezana Lalatovic
- Einführung: Prof. Dr. Robert Hodel
Eine Veranstaltung von Slovobrücke. Mit freundlicher Unterstützung der Südosteuropa-Gesellschaft e.V. und Crkvena opština Hamburg.
Mittwoch, 17. Juni 2026 um 19:30 Uhr in der Buchhandlung Südvorstadt
Bibel, Brause, Blasenfolie - auf dem Schreibtisch einer Übersetzerin
mit Sandra Lattke, Marie-Theres Cermann & Gunter Böhnke, Moderation: Markus Sahr
Wie kommen Übersetzer*innen zu ihrer Sprache? Sind Ausgangs- und Zielsprache gleich wichtig? Welche Hilfsmittel benutzen sie? Wie fühlt es sich an, mit der Welt vernetzt zu sein und dennoch allein in einem Raum zu arbeiten?
Eine Veranstaltung von FÄHRE - Verein zur Förderung des literarischen Übersetzens e.V.
Mittwoch 24.6.2026 18 Uhr “Alter Schwede”, Berlin-Wedding, Schwedenstraße 11A, 13357 Berlin, MoNoLIT.-Release
Mittwoch, 24. Juni 2026 um 19:30 Uhr im Literaturhaus Leipzig
»Bis der Tag anbricht. Literatur übersetzen zwischen Deutsch und Hebräisch«
Anne Birkenhauer & Tali Konas im Gespräch
Zwei renommierte Übersetzerinnen, deren täglich Brot die hebräische und die deutsche Literatur ist, laden zu einem Blick in ihre Werkstätten ein. Was braucht ein Text, damit er sicher von einer in die andere Sprache kommt? Das Deutsche und das Hebräische sind in ihrer Struktur verschieden, und über diese unterschiedliche Sprachstruktur ergibt sich mitunter ein anderes Denken und literarisches Schreiben. Welche Schichten gilt es, bei der Arbeit freizulegen und in der anderen Sprache mit ihren kulturellen, historischen, literarischen und religiösen Referenzen wiederzugeben? Moderation: Anja Kapunkt
Tali Konas, in Israel geboren, studierte Literaturwissenschaften an der Universität Tel Aviv und an der Freien Universität Berlin. Sie ist seit 25 Jahren Übersetzerin und Lektorin von Belletristik aus dem Deutschen ins Hebräische. Unter anderem hat sie Werke von Siegfried Lenz, W.G. Sebald, Herta Müller, Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard und Stefan Zweig ins Hebräische übersetzt.
Anne Birkenhauer, geboren 1961 in Essen, aufgewachsen in Tübingen, studierte in Berlin Judaistik und Germanistik und lebt seit 1989 in Jerusalem. Sie übersetzt Lyrik (Jehuda Amichai, Agi Mishol) und Prosa (David Grossman, Zeruya Shalev, Aharon Appelfeld, Chaim Beer und Tomer Gardi). Mit mehreren Preisen ausgezeichnet; 2018 erhielt sie den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.
Eintritt: 5,- / 3,- EUR ǀ Anmeldung unter info@faehre-sachsen.de ǀ Veranstaltung des Sächsischen Übersetzervereins »Die Fähre« e.V. ǀ Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig
Eine Veranstaltung von FÄHRE - Verein zur Förderung des literarischen Übersetzens e.V.
Mittwoch, 26. August ab 16 Uhr im Verlag
Die FÄHRE, Verein zur Förderung der literarischen Übersetzung, lädt ein zum Sommertreff
Rastko Petrović und der Erste Weltkrieg
Literaturabend mit musikalischer Begleitung
Der Literaturabend ist dem Thema Krieg und Frieden im Werk Rastko Petrovics gewidmet. Anhand ausgewählter Texte, einführender Kurzvorträge und Gesprächen wird die Frage nach der Menschlichkeit in Extremsituationen erörtert.
Rastko Petrovic (1898–1949) gehört zu den bedeutenden Stimmen der serbischen Moderne. Seine Biografie ist eng mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts verbunden. Im zweiten Kriegswinter 1915 flüchtete er als Siebzehnjähriger gemeinsam mit der serbischen Armee und Teilen der Zivilbevölkerung zu Fuß über die Berge an die albanische Küste. Später studierte er Jura in Paris und war im Zweiten Weltkrieg als Diplomat des Königreichs Jugoslawien in Washington tätig. Nach 1945 blieb er im amerikanischen Exil. Die Erfahrung von Krieg, Flucht und Verlust prägt sein literarisches Werk nachhaltig. Auch
in den USA bleibt das Motiv des Brudermords ein zentrales Thema seines Schaffens.
PROGRAMM:
- Snezana Minic: Zur Rezeption des Werks von Rastko Petrovic
- Dr. Sead Porobic: Zerfall des Humanismus im Krieg
- Lesung im Original und in deutscher Übersetzung mit den Schauspielern: Miloš Milovanovic und Tom Seidenfaden
- Moderation und kurze Einführung in „Slovobrücke": Snezana Lalatovic
- Einführung: Prof. Dr. Robert Hodel
Eine Veranstaltung von Slovobrücke. Mit freundlicher Unterstützung der Südosteuropa-Gesellschaft e.V. und Crkvena opština Hamburg.
Mittwoch, 17. Juni 2026 um 19:30 Uhr in der Buchhandlung Südvorstadt
Bibel, Brause, Blasenfolie - auf dem Schreibtisch einer Übersetzerin
mit Sandra Lattke, Marie-Theres Cermann & Gunter Böhnke, Moderation: Markus Sahr
Wie kommen Übersetzer*innen zu ihrer Sprache? Sind Ausgangs- und Zielsprache gleich wichtig? Welche Hilfsmittel benutzen sie? Wie fühlt es sich an, mit der Welt vernetzt zu sein und dennoch allein in einem Raum zu arbeiten?
Eine Veranstaltung von FÄHRE - Verein zur Förderung des literarischen Übersetzens e.V.
Mittwoch 24.6.2026 18 Uhr “Alter Schwede”, Berlin-Wedding, Schwedenstraße 11A, 13357 Berlin, MoNoLIT.-Release
Zum Erscheinen der “MoNoLIT” 2025 lesen alle AutorInnen, die im vergangenen Jahr in der Lesereihe im “Alter Schwede” aufgetreten sind. https://alterschwedewedding.de/events/liste/
Von sisifo // LLV ist Katja Winkler zu hören.
Von sisifo // LLV ist Katja Winkler zu hören.
Mittwoch, 24. Juni 2026 um 19:30 Uhr im Literaturhaus Leipzig
»Bis der Tag anbricht. Literatur übersetzen zwischen Deutsch und Hebräisch«
Anne Birkenhauer & Tali Konas im Gespräch
Zwei renommierte Übersetzerinnen, deren täglich Brot die hebräische und die deutsche Literatur ist, laden zu einem Blick in ihre Werkstätten ein. Was braucht ein Text, damit er sicher von einer in die andere Sprache kommt? Das Deutsche und das Hebräische sind in ihrer Struktur verschieden, und über diese unterschiedliche Sprachstruktur ergibt sich mitunter ein anderes Denken und literarisches Schreiben. Welche Schichten gilt es, bei der Arbeit freizulegen und in der anderen Sprache mit ihren kulturellen, historischen, literarischen und religiösen Referenzen wiederzugeben? Moderation: Anja Kapunkt
Tali Konas, in Israel geboren, studierte Literaturwissenschaften an der Universität Tel Aviv und an der Freien Universität Berlin. Sie ist seit 25 Jahren Übersetzerin und Lektorin von Belletristik aus dem Deutschen ins Hebräische. Unter anderem hat sie Werke von Siegfried Lenz, W.G. Sebald, Herta Müller, Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard und Stefan Zweig ins Hebräische übersetzt.
Anne Birkenhauer, geboren 1961 in Essen, aufgewachsen in Tübingen, studierte in Berlin Judaistik und Germanistik und lebt seit 1989 in Jerusalem. Sie übersetzt Lyrik (Jehuda Amichai, Agi Mishol) und Prosa (David Grossman, Zeruya Shalev, Aharon Appelfeld, Chaim Beer und Tomer Gardi). Mit mehreren Preisen ausgezeichnet; 2018 erhielt sie den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.
Eintritt: 5,- / 3,- EUR ǀ Anmeldung unter info@faehre-sachsen.de ǀ Veranstaltung des Sächsischen Übersetzervereins »Die Fähre« e.V. ǀ Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig
Eine Veranstaltung von FÄHRE - Verein zur Förderung des literarischen Übersetzens e.V.
Mittwoch, 26. August ab 16 Uhr im Verlag
Die FÄHRE, Verein zur Förderung der literarischen Übersetzung, lädt ein zum Sommertreff