2026

Finanziell ist es natürlich schwierig

Manche unterstellen einem Verleger schöngeistiger Literatur, er habe in Mathe nicht so gut aufgepasst. Das Gegenteil ist der Fall: Wer nicht rechnen kann, sollte das Verlegen lieber sein lassen, um nicht Kunde der Schufa zu werden. Das Rechnen haben, wie es aussieht, ganz andere Geistesgrößen verlernt: 900 Milliarden Euro entsprechen nahezu dem Doppelten des gegenwärtigen Bundeshaushalts von 480 Milliarden. Gestreckt auf eine Laufzeit von 30 Jahren wird das „Sondervermögen“ bei 3% Zinsen die jährliche Schuldenlast des Bundes von bisher 8% auf 18% erhöhen – das heißt fast jeder fünfte Euro wird für die Schuldentilgung verbrannt. Dies entspricht der Höhe des aktuellen Bildungs- und Verteidigungs­haushalts zusammen. Deutschland gleicht einem Zuckerkranken, der sich mit einem Zuckerschock zu heilen versucht: Starker Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, Trockenheit der Haut, Übelkeit, Bauchschmerzen, Atemnot, Mundgeruch und geistige Verwirrung sind die Folge. Da hilft nur die stabile Seitenlage, Warmzudecken und Warten bis der Arzt kommt. Investitionen, Kultur- und Sozialausgaben oder Steuersenkungen können wir vergessen. Der Staat wird seinen Eintrag bei der Schufa nicht mehr los. Als Verleger schöngeistiger Literatur kann man sich schon fragen, wer sich dann noch Bücher leisten wird? Finanziell ist es natürlich schwierig ...
 
Verlagsprogramm 2026 (pdf)

Hodjak, Franz: Wäre es gegangen, wäre es anders gelaufen
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Franz Hodjak schreibt eine Lebensbilanz in kurzen Sätzen: Der Band versammelt mehrere hundert pointierte Miniaturen, die das Leben in all seinen Widersprüchen durchmessen. In kurzen, oft paradox zugespitzten Sätzen reflektiert Hodjak über Zeit und Vergänglichkeit, Liebe und Trennung, Glück und Unglück, Sprache und Dichtung, Politik, Macht, Moral und die Brüchigkeit menschlicher Selbstgewissheit. Der Titel selbst – „Wäre es gegangen, wäre es anders gelaufen“ – formuliert bereits eine Grundhaltung: Skepsis gegenüber einfachen Erklärungen und ein Bewusstsein für die Kontingenz des Lebens - ein Band, der provoziert. Die Aphorismen laden ein, sich zu ärgern, zu widersprechen, weiterzudenken und gerade darin entfalten sie ihre literarische Qualität.
19,95 EUR
-> in Deutschland für Endkunden kostenfreier Versand
Hodjak, Franz: Wäre es gegangen, wäre es anders gelaufen - eBook
Franz Hodjak schreibt eine Lebensbilanz in kurzen Sätzen: Der Band versammelt mehrere hundert pointierte Miniaturen, die das Leben in all seinen Widersprüchen durchmessen. In kurzen, oft paradox zugespitzten Sätzen reflektiert Hodjak über Zeit und Vergänglichkeit, Liebe und Trennung, Glück und Unglück, Sprache und Dichtung, Politik, Macht, Moral und die Brüchigkeit menschlicher Selbstgewissheit. Der Titel selbst – „Wäre es gegangen, wäre es anders gelaufen“ – formuliert bereits eine Grundhaltung: Skepsis gegenüber einfachen Erklärungen und ein Bewusstsein für die Kontingenz des Lebens - ein Band, der provoziert. Die Aphorismen laden ein, sich zu ärgern, zu widersprechen, weiterzudenken und gerade darin entfalten sie ihre literarische Qualität.
14,95 EUR
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Kalinke, Viktor: Nichtstun als Handlungsmaxime (Studien zu Laozi - Daodejing. Band 3)
Laozi gilt noch vor Konfuzius als erster Philosoph Chinas. Viele Aussagen wurden bereits in der Zeit der Strei­ten­­den Reiche von an­deren Philosophen aufgegriffen, später orien­tierten sich erste Kaiser an Laozi’s Ideen. In die­sem Band gibt Viktor Kalinke eine Einführung zur Entstehung und geschichtlichen Wirkung des Buches in den letzten 2500 Jahren sowie zu grundlegenden Erkenntnissen der neueren sinologischen Forschung: Laozi kann (wieder) als historische Person angesehen werden.
24,95 EUR
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Weinreich, Gerhard: Die üblichen Mauern
Kriminalroman, Kirchen-Satire und Machtanalyse: Im Zentrum des Buchs steht der Monsignore Ries, Ermittler der Glaubenskongregation im Vatikan, der im Auftrag des Kardinals Bruno kirchliche Skandale diskret untersuchen soll, während in Deutschland der machtbewusste Bischof Ehrmann in ein Netz aus Korruption, Erpressung und schließlich Mord verstrickt ist. Gemeinsam mit seiner Geliebten, der Architektin Viktoria Haag, begeht er ein vermeintlich perfektes Verbrechen, um einen Mitwisser auszuschalten. Der Plot entfaltet sich als Spiel aus Vertuschung, Loyalität und Machtkalkül, in dem moralische Prinzipien systematisch gegen institutionelle Interessen ausgespielt werden. Die „üblichen Mauern“ sind dabei sowohl reale als auch metaphorische Grenzen: zwischen Wahrheit und Lüge, Glauben und Macht, Gewissen und Karriere.
24,95 EUR
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Weinreich, Gerhard: Die üblichen Mauern - eBook
Kriminalroman, Kirchen-Satire und Machtanalyse: Im Zentrum des Buchs steht der Monsignore Ries, Ermittler der Glaubenskongregation im Vatikan, der im Auftrag des Kardinals Bruno kirchliche Skandale diskret untersuchen soll, während in Deutschland der machtbewusste Bischof Ehrmann in ein Netz aus Korruption, Erpressung und schließlich Mord verstrickt ist. Gemeinsam mit seiner Geliebten, der Architektin Viktoria Haag, begeht er ein vermeintlich perfektes Verbrechen, um einen Mitwisser auszuschalten. Der Plot entfaltet sich als Spiel aus Vertuschung, Loyalität und Machtkalkül, in dem moralische Prinzipien systematisch gegen institutionelle Interessen ausgespielt werden. Die „üblichen Mauern“ sind dabei sowohl reale als auch metaphorische Grenzen: zwischen Wahrheit und Lüge, Glauben und Macht, Gewissen und Karriere.
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