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Eschker, Wolfgang: Blitze und Blitzableiter

ISBN:
978-3-86660-209-0
Bearbeitung:
ca. 1-2 Tage ca. 1-2 Tage
12,95 EUR
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Aphorismen

Erscheinen im März 2016 - jetzt zum Vorzugspreis vorbestellen! 

Der Aphorismus als literarische Kunstform hat in Eschker einen geistreichen und eigenständigen Neuschöpfer gefunden. Was er scheinbar leichthin zu Papier bringt, ist Tiefsinn und Lebensweisheit. Was wie müheloses Hervorsprudeln von Gedanken aussieht, erweist sich bei näherer Betrachtung als Genialität.

"Eschkers Einfälle sind vielem überlegen, was derzeit auf diesem Gebiet auf dem Buchmarkt erscheint. Nur muß man eben, wie bei allen Arten von Spruchsammlungen, die Rosinen finden. >Rosinen? Ein absolut unpassendes Wort, denn die von Eschker sind nicht süß, sie sind höchstens bittersüß und deshalb keine Rosinen. Was wir hier finden, steht in der Tradition des aufklärerisch-entlarvenden Angriffs auf Menschen und Institutionen, deren angemaßte Autorität in ein für sie peinlich-helles Licht getaucht und dem öffentlichen Urteil überantwortet wird." (KAY BOROWSKY in DIE HOREN, Nr.108,  S. 138)


Wolfgang Eschker, geb. 1941 in Stendal. Abitur am dortigen Winckelmann-Gymnasium. Studium der Slavistik und Deutschen Volkskunde in Göttingen, Wien, Belgrad und Sarajewo. Dissertation über bosnische Liebeslieder. Mehrjährige Aufenthalte für das Goethe-Institut in Frankreich, Jugoslawien und Kroatien. Lebt in Bovenden bei Göttingen. Mehrere Preise und Auszeichnungen.

Eschker schreibt Prosa und Lyrik und hat bereits zwei Aphorismenbände veröffentlicht:

Gift und Gegengift (1977) sowie Mitgift mit Gift (1995).

Zuletzt erschienen u.a.: Die Gegenwindlerche, Roman (2000), Bilder aus der Alten Mark,

Gedichte (2008), Lebenslänglich auf Bewährung, Komische Gedichte (2014).


LESEPROBE:

Im Anfang war das Wort; am Anfang die Wörter. 


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Die Stelle des Hofnarren fiel dem Rotstift zum Opfer. Der Herrscher übernahm den Part nun selbst.

  

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 "Ich kann mich auch irren." - Er irrte nicht.

  

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Man lebt falsch, wenn es kein Leben nach dem Tode gibt.

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Wenn es das Schicksal der Klassiker ist, nicht gelesen zu werden, dann haben wir sehr viel mehr Klassiker, als wir glauben.

  

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 Auch beim Slalomlauf durch´s Leben kommt es auf eine gute Bindung an.





 

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