Aus der Flüstergrotte

PROGRAMM ZUR LEIPZIGER BUCMESSE 2019

Sie finden uns auf dem Messegelände in Halle 5, Stand G221

 

Donnerstag, 21. März um 18:00 Uhr, Galerie ARTAe, Menckestr. 3

Mayjia Gille: Seit Tagen warte ich in den Sarottihöfen

Mayjia Gilles Poesie führt durch ein Labyrinth aus Schönheit und Schrecken, Schmerz und Glück.

"Mit traumfingriger Hand fügt die Dichterin ihre Worte. Sie öffnet uns Tatsächlichen die Tür in die Welt des Möglichen... Dort finden wir, was wir lange vermissten: Liebe." Heimo Schwilk (Berlin)

 

 

Donnerstag, 21. März um 20:15 Uhr, Kulturgenussladen im Verlag


Die Weltuhr klemmt. Abend der tschechischen Poesie

mit Sylvia Fischerová, Radek Fridrich, Daniela Pusch und Lubomir Typlt, Moderation: Axel Helbig

Die Zeitschrift für Literatur und Kunst OSTRAGEHEGE ist seit 1994 ein Schrittmacher im deutsch-tschechischen Kulturaustausch. Die Sonderausgabe Nr. 91 "Neue Texte aus Tschechien" stellt Prosa, Gedichte undEssays zur tschechischen Literaturszene sowie den Künstler Lubomir Typlt vor. Vorgestellt werden auch neue Übersetzungen aus dem Tschechischen.

Die Ausgabe wird vom Tschechischen Kulturministerium gefördert. Ein weiterer Partner ist der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds.

Außerdem eröffnen wir eine Ausstellung mit Arbeiten von Lubomir Tylpt. Der Künstler studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Merz und Penck, letzte Einzelausstellungen: 2018: Neutopíš se dvakrát v téže řece / Man ertrinkt nicht zweimal in demselben Fluss, Galerie Václava Špála, Prag; 2017: 370° of a circle, DSC Gallery, Prag; Ticking Man, The Prague House, Brüssel; 2016: Transition, Galerie Oneiro, Paris.


Freitag, 22. März um 11:00 Uhr, Forum OstSüdOst (Halle 4, Stand E501)

 

Lasha Bakradse & Viktor Kalinke: Martyrien. Altgeorgische Heiligenlegenden

Die vorliegende Anthologie verschafft dem deutschsprachigen Leser einen Zugang zu drei Meisterwerken der georgischen Prosa, die bis in das fünfte Jahrhundert zurückreicht.

Im Mittelpunkt der drei Legenden steht das Martyrium der heiligen Schuschanik, einer armenischen Königin, die ihrem Ehemann Widerstand leistete. Die Martyrien geben ein lebendiges Zeugnis vom Verhältnis des Christentums zu anderen Religionen der damaligen Zeit wie dem persischen Zoroastrismus (Mazdaismus) und dem aufkommenden Islam.

„Ist der Märtyrertod denn nur ein Tod? Nein, er ist die Geburt zu einem neuen, unsterblichen Leben...“

Gefördert von

Freitag, 22. März um 19:30 Uhr, Buchhandlung Hugendubel 

Jean-Michel Maulpoix „Die rote Schwalbe“

Margret Millischer stellt „Die rote Schwalbe“, die deutsche Übersetzung des neuen Buches von Jean-Michel Maulpoix, vor. Ausgangspunkt ist der schmerzhaft erlebte Tod von Vater und Mutter, das Erschrecken vor der eigenen Endlichkeit und ein Heraufbeschwören von Erinnerungen.

Maulpoix‘ Sprache ist kunstvoll, bezieht sich auf alle Sinneseindrücke – Töne, Farben – und die Sprache als Werkzeug des Dichters, der angesichts von Tod und Trauer gegen Ohnmacht und Sprachlosigkeit ankämpft: ein Aufbegehren dagegen und ein Bekenntnis zur Liebe und zum Leben.

Gefördert von

 


Sonnabend, 23. März um 11:00 Uhr, Stand Portugal (Halle 4, D400)

Markus Sahr präsentiert Yvette K Centeno 's “Herbstspiegel”

Die Zeit, von der Sanduhr gemessen, ist unumkehrbar, doch sie wird auch lang, denn Erinnerungen werden lebendig. Yvette K. Centenos Gedichte aus den Jahren 2005 bis 2011 erinnern vorwiegend, schauen zurück, dankbar und gerührt manchmal, aber auch sachlich, präzise, inmitten einer Gegenwart, die oftmals anders ist.

Gefördert von

 

Sonnabend 23. März um 12:00 Uhr, Stand Portugal (Halle 4, D400)

Luís Filipe Castro Mendes und Ilse Pollack präsentieren den Band "Fremde Nähe"

Wenn „jegliche Utopie in den Händen stirbt“, so bleibt in den Worten der Poesie festgehalten, was überdauert. Sarkastisch setzt sich Mendes mit der Unerbittlichkeit des heutigen Kapitalismus auseinander.

"Ja, ich habe gelesen wir Ihre Eltern lebten

in jenem Jahr als sie den Krieg verloren:

In feuchten Kellern von zerstörten Gebäuden

von einzelnen Almosen der Besatzungssoldaten.

Doch haben Sie bemerkt

wie sie danach von den Siegern behandelt wurden?"

Gefördert von

Sonnabend, 23. März um 11:00-12:00 Uhr, Café Europa (Halle 4, Stand E401)

Die Weltuhr klemmt. Neue Texte aus Tschechien

mit Sylvia Fischerová, Radek Fridrich, Daniela Pusch, Martina Lisa und Prof. Dr. Reiner Neubert, Moderation: Axel Helbig

Die Zeitschrift für Literatur und Kunst OSTRAGEHEGE ist seit 1994 ein Schrittmacher im deutsch-tschechischen Kulturaustausch. Die Sonderausgabe Nr. 91 "Neue Texte aus Tschechien" stellt Prosa, Gedichte und Essays zur tschechischen Literaturszene sowie den Künstler Lubomir Typlt vor. Vorgestellt werden auch neue Übersetzungen aus dem Tschechischen. Die Ausgabe wird vom Tschechischen Kulturministerium gefördert. Ein weiterer Partner ist der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds.

 

Sonnabend, 23. März um 20:15 Uhr, Kulturgenussladen im Verlag

"Aus der Flüstergrotte" - Leipziger Übersetzernacht: Originale, Übersetzungen, Kommentare

- Max Temmerman und Stefan Wieczorek – Die Geduld der Gärten

- Viktor Kalinke und Lascha Bakradse Martyrien

- Margret Millischer und Jean-Michel Maulpoix – Rote Schwalbe

- Cornelia Marks und Dragana Tripkovic – Verse aus Sand

- Ilse Pollack und Luis Filipe Castro Mendes – Fremde Nähe

- Markus Sahr und Yvette Centeno Herbstspiegel

- Jakob Taube Aus der Flüstergrotte

Beobachtungen, poetische Anmerkungen, Werkstatt – woher schöpft der Autor seine Inspiration? Wie gelingt es dem Übersetzer, dem Original gerecht zu werden und zugleich Wirkung in der eigenen Sprache zu erzielen?

 


Sonntag, 24. März um 13:30 Uhr, Forum Die Unabhängigen (Halle 5, Stand H309)

 

Flämische Meister – Die Geduld der Gärten. Literatur aus Flandern – Max Temmerman

Viktor Kalinke spricht mit Max Temmerman und Stefan Wieczorek (Hg. u. Übersetzer)

"Max Temmerman erkundet die großen literarischen Themen wie Leben, Liebe und Tod, von denen die Poesie von Anfang an beherrscht wird.“ Patrick Peeters (Poetry International Web).

In der zweisprachigen Lesung (Niederländisch-Deutsch) stellt der Autor seinen Band „Die Geduld der Gärten“ vor. Im Gespräch wird es darum gehen, was es bedeutet, in einer ‚kleinen‘ Sprache zu schreiben, und wie sich politische und kulturelle Aspekte Belgiens in seinem Werk niederschlagen.

Gefördert von

 

 

 

 

 

 

 

 

 


- Donnerstag, 21. März

- Freitag, 22. März
- Sonnabend, 23. März
- Sonntag, 24. März







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