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Benova, Jana: Parker

ISBN:
978-3-86660-056-0
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Roman. Aus dem Slowakischen von Andrea Koch-Reynolds

Dieser Liebesroman von Heidi und Parker ist ein Buch übers Pilgern - über einen Weg, auf dem sich die Frauen mit weißen Lebensmitteln stärken. Und die Männer vertreiben Enttäuschungen mit weißen Flüssigkeiten. Es geht um Generationen, die ohne Legosteine aufgewachsen sind, um die rechte Art des Austauschs von Bonbons, um den Sommer und um Hollywoodschaukeln, deren Beine nicht tief genug in der Erde stecken. Durch das Buch zieht sich eine "Heidi"-Adaption. Die Lehr- und Wanderjahre dieser slowakischen Namensvetterin sind vor allem eines: mit Humor gezeichnete autobiographische Inszenierung - A Portrait of the Artist as a Young Heidi.

"Dieses Buch gibt nicht vor, eine große Romanhandlung mit Verwicklungen und schließlich einer Auflösung des Knotens zu bieten, es ist ein Kaleidoskop mit vielen Geschichten, es sind eher kleine Geschichten, wichtige und weniger wichtige, bizarre, ernste und groteske: und nicht eine einzige Seite des Geschehens im Buch ist uninteressant." Jiri Olic, SME

"Dies ist keine literarische Konstruktion, dies ist ein Zustand der Seele und des Körpers, einer Seele, die nicht nur in der Lage ist, alles in vollen Zügen zu durchleben, sondern auch dabei literarisch gewinnt. Es ist der bewundernswerte Zustand einer ewigen inneren Kindheit (an manchen Stellen erinnert es mich an Klees Zeichnungen), der nur insofern überschritten wird, daß die Erzählerin ihn bewußt zu reflektieren weiß - doch stets als ihre Gegenwart."
Adam Bzoch, Romboid

Leseprobe:

AM ANFANG IST ES GANZ NATÜRLICH SO. Ich heiße Heidi. Ich bin eine junge Frau, doch beim Erzählen wechsele ich oft die Geschlechter. Ich möchte damit niemanden verwirren. Es ist einfach ganz natürlich so. Als ich mit etwa zwölf begann, Gedichte zu schreiben, gebrauchte ich nur die männliche Person. Ich weiß selbst nicht genau warum, doch ich war davon überzeugt, daß wichtige Themen (Freiheit, Krieg, Tod, Gott, Satan, Caligula) von einer weiblichen Figur nicht treffend beschrieben werden könnten. Und das ist bei mir im Grunde bis heute so geblieben. Gedichte schreibe ich zwar inzwischen in der weiblichen Person, sie beinhalten aber ganz andere Themen und zwar leichter verdauliche. Das ist ganz natürlich so. Doch immer, wenn ich mich zu irgendwelchen ernsteren Dingen äußere oder meine Meinung zu Leben, Liebe, Politik, Tod oder Kunst verkünde, gebrauche ich nach wie vor die männliche Person .. 

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