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Nesterova, Alla & Krumbein, Wolfgang E.: 50 Motive griechischer Mythologie

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3-934015-64-6
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Gedichte und Zeichnungen

Ob Herakles die lernäische Hydra, Don Quixote die Flügel der Windmühlen oder der Knabe den Erlkönig erkennt: Schon immer und immer wieder stehen Menschen in der Natur und unter dem Sternenhimmel. Obgleich die herrliche und auch erschreckende Vielzahl der hinduistischen, japanischen, amerikanischen, afrikanischen und australischen Götter einem einzigen, alleinherrschenden Prinzip oder Gott weichen sollte, verlassen uns die Gesänge, Träume und Metamorphosen der Natur und der Seelen nicht. Sie leben in uns.

Wolfgang Elisabeth Krumbein: geb. am Tag Pi (0.314) als Sohn von Karl Anton Krumbein (Salzburg) und Carmen Rita Rodenacker (Danzig), Nachkomme von Lady Jane Ellenborough (geborene Digby) and Prinz Felix von Schwarzenberg, studierte Geschichte und Kunstgeschichte in München, Geologie und Mikrobiologie in Würzburg, an der Sorbonne und dem Pasteur-Institut Paris, lebte sechs Jahre auf der Insel Helgoland als Meeresbiologe an der ehemals Kaiserlichen Biologischen Anstalt, richtete den weltweit ersten Lehrstuhl für Geomikrobiologie an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg ein, Gastprofessuren in Jerusalem, an der Harvard-Universität, und an den Universitäten in Messina und Sankt Petersburg, Gründungsdirektor des interdisziplinären Institutes für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) und Gründungsmitglied des Philosophischen Instituts der Universität Oldenburg, Ehrenprofessor der Lomonosov-Universität Moskau, Pasteurmedaille (1974) der Französischen Gesellschaft für Mikrobiologie, Plinius-Preis (in memoriam Georg Knetsch), Lise-Meitner-Preis, Alexander-von-Humboldt-Preis, Credner-Preis (1974), Georg-Knetsch-Preis (1987) und andere Preise, 1991-1996 Berater des Akropolis-Kommittees in Athen, 1974 Ausstellung in der Galerie Burgstraße Oldenburg (Aquarelle, mit Karin Hubert), 1975 Ausstellung in der Galerie Wildenloh (Aquarelle)

Alla Nesterova: wurde in Orenburg (Russland) in eine „normale sowjetische“ Familie geboren. Die Mutter Musikerin, der Vater Offizier. Die Vorfahren der Mutter – polnische und ukrainische Juden – waren Möbeltischler (Mahagoni), Töpfer, Goldschmiede. Die Vorfahren des Vaters Weißrussen – eigenständige, unabhängige, kinderreiche Bauern, die Jahrhunderte lang auf ihren kleinen Bauernhöfen bis zur Revolution lebten. Die einen wurden im II. Weltkrieg in den polnischen Ghettos vernichtet oder liegen im Babi Yar in Kiev. Auch von den einst freien Bauern ist wenig geblieben – wahrscheinlich nur die Verhörprotokolle des NKWD und sibirischer Staub. Von früher Kindheit an hat Alla Klavier und Geige gespielt, Musik komponiert und gemalt. Nach der allgemeinen Hochschulreife und Musikschule in Orenburg ging sie nach Moskau. Sie studierte bei der hervorragenden Musik-Pädagogin N. G. Beschkina, Assistentin von Professor B.V. Belenki. Nach dem Abschluß arbeitete sie als freie Künstlerin. Sie war Gestalterin und Modistin am Bolshoi Theater, Moskau. Zeitweise hat sie russische Holzskulpturen bemalt. Sie nahm an dem ambitionierten Projekt einer Computer-Enzyklopädie der Geschichte des alten Roms und Griechenlands teil. Während der Moskauer Zeit sind auch zahlreiche Gedichte entstanden. 1997 hat sie die Arbeit an einem umfangreichen Zyklus „Meine griechische Mythologie“ begonnen. Die Idee, ein eigenes „Theatro mundi“ aus den Personen (Schauspielern) der kolossalen Welt der griechischen Mythen, zerstreut in Raum und Zeit, zu schaffen faszinierte sie. Die immensen kulturologischen Schichten zu untersuchen, die allem das Leben einhauchten, was sich jetzt als großartige europäische Kultur darstellt, haben sie als eine interessante schöpferische Tätigkeit gelockt. Die Arbeit am Zyklus wurde auch nach dem Umzug nach Deutschland (1999) fortgeführt. Hinzu kamen professionelle Arbeiten mit der Computergraphik und die Entwicklung neuer Methoden der Benutzung virtueller Instrumente für Künstler. Sie nahm regelmäßig an Kunstausstellungen und Wettbewerben teil


Leseprobe:


Poseidons Kinder I

Täglich das Meer und immer wieder neu
Täglich dieselben dennoch neuen Farben
Täglich die gleichen Möwen und Delphine scheu
Und täglich fast der Sonne schnelle Lichtergarben.

Nachts aber ist es dunkel hier und still
Strandschwärmer sieht man äußerst selten
Nächtlich erschallt Gesang der Fledermäuse schrill
Nächtliche Gaukler im Zwischenlicht der Welten.

Doch das, was wirklich zählt sind Tage nicht noch Nächte
Was uns bewegt und unsren Sinn bei Tag und Nacht verwirrt
Es sind des Schicksals ungeahnte, unerhörte Mächte

Sind Felsenschründe, Uferfesten durch die Kriegerisches klirrt
Sind die Sekunden, derenthalben grausam und genau sich rächte
Der König an der Königin, obschon die Welt schon wußte, daß er irrt

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