[<<Erster] [<zurück] [weiter>] [Letzter>>] 279 Artikel in dieser Kategorie

Laozi & Zhuangzi: Die Freude der Fische

ISBN:
Hörbuch mp3 010
Lieferbar:
sofort lieferbar sofort lieferbar
downloads:
16,95 EUR
-> in Deutschland kostenfreier Versand

Ausgewählt, übersetzt und gesprochen von Viktor Kalinke, Perc: Wolfram Dix, Pipa: Ya Dong, Foto und Kalligraphie: Thomas Baumhekel

Lesekonzert - Mittschnitte der Lesekonzerte in Wangelin, Magdeburg und Halle


Sofort zum Herunterladen im mp3-Format, Gesamtspielzeit: 77 min

Laozi und Zhuangzi waren keine Zeitgenossen, sind sich nie begegnet – hier treten sie in einen fiktiven Dialog. Laozi stammte aus dem Dorf 曲 (Quren) im südlich gelegenen Fürstenstaat Chu (heutiges Henan). Sein Fa­mi­lien­name war Li (Pflaume), sein Vorname Er (Ohr), sein Man­nes­name Bo Yang (Onkel Yang) und sein posthumer Titel Dan (Lang­ohr). Er wurde der Legende nach im Jahr 604 v.u.Z. gebo­ren und war 55 Jahre älter als Konfuzius. Laozi wandte sich nach Luo­yang, in die Haupt­stadt der Zhou-Dynastie, wo er als königlicher Schrifthüter und Bibliothekar wirkte. Zhuangzi war ein Mann aus Meng (heutiges Anhui), sein Rufname war Zhou. Er bekleidete in Meng ein Amt im Lackgarten (Qiyuan) und war ein Zeitgenosse von Konig Hui von Liang (reg. 369–335) und Konig Xuan von Qi (reg. 369–301). Es gab kein Gebiet, auf dem er sich nicht auskannte, in der Hauptsache aber berief er sich auf die Sprüche von Laozi. So schrieb er ein Buch mit mehr als 100 000 Wörtern, die überwiegend Gleichnisse darstellen. Er war ein begnadeter Dichter und Wortkünstler, schilderte Tatsachen und entdeckte Zusammenhänge ... selbst die größten Gelehrten seiner Zeit vermochten es nicht, ihn zu widerlegen. Die Worte flossen und sprudelten aus ihm hervor und trafen unvermittelt den Kern. Daher gelang es weder den Königen und Fürsten noch sonstigen großen Männern, ihn an sich zu binden. (Aus den Biographien des Historikers Sima Qian, 2. Jahrhundert v. u. Z.)

Viktor Kalinke: geb. in Jena, Studium der Psychologie und Mathematik in Dresden, Leipzig und Beijing, Kreativitäts-Preis der Hans-Sauer-Stiftung,  Promotion, Professur, Übersetzung des Laozi und Zhuangzi, lebt in Leipzig.

Wolfram Dix (Percussion): arbeitet im Bereich von Instrumentalmusik, Jazz und orchestralen Projekten. Er macht scheinbar existierende Grenzen zwi­schen einzelnen Kunstgattungen durchlässig - dabei geht es ihm weniger um die Entwicklung eines Personalstils als vielmehr um Anreicherung des klingenden Augenblicks.           www.wolframdix.com

Ya Dong (Pipa): geboren und aufgewachsen in Shanghai, lebt in Leipzig. Sie ist international anerkannte Konzertsolistin auf der Pipa, der chinesischen Kurzhalslaute. Von 1979 bis 1983 studierte Ya Dong beim Pipa-Meister Ye Xuran. Neben der meisterhaften Interpretation des traditionellen und zeitgenössischen Repertoires widmet sich Ya Dong mit großer Freude der Improvisation.                www.yadongpipa.de


Titel:

01 Dong & Dix - Frühlingsnacht
02 Einleitung
03 Improvisation 1
04 Zhuangzi - Vogel Peng
05 Dix - Monade
06 Laozi - Kapitel 2
07 Dong & Dix - Tanzmusik der Yi
08 Zhuangzi - Schmetterlingstraum
09 Improvisation 2
10 Laozi - Kapitel 10
11 Improvisation 3
12 Laozi - Kapitel 78
13 Improvisation 4
14 Laozi - Kapitel 11
15 Dix - Characho
16 Zhuangzi - Sitzen und Vergessen
17 Dong & Dix - Transistion
18 Zhuangzi - In der Urzeit
19 Improvisation 5
20 Zhuangzi - Als die Lebenskraft
21 Dong & Dix - Waldeslust
22 Dix & Kalinke - Hundun
23 Improvisation 6
24 Laozi & Zhuangzi - Nichtsdazutun
25 Improvisation 7
26 Zhuangzi - Sprechen über das Dao
27 Dix - Mittsommer
28 Zhuangzi - Die Freude der Fische
29 Improvisation 8
30 Zhuangzi - Hochgewachsener
31 Dong & Dix - Rose
32 Tod des Zhuangzi & Laozi 81



Webshop by Gambio.de © 2012