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Plevnes, Jordan: Das Achte Weltwunder - eBook

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978-3-86660-194-9
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Roman
Aus dem Mazedonischen von Will Firth


Ende 1989, kurz nach dem Fall der Berliner Mauer. Alexander Simsar, Nachkomme einer langen Reihe mazedonischer Fassadenmeister, hat einen Traum. Nachdem er einen Sturz aus über 50 Metern Höhe auf einer Berliner Baustelle überlebt hat, begibt er sich in seine Heimat, um seinem Traum durch die Errichtung eines Bauwerks, das die Menschheit mit sich versöhnen soll, zur Erfüllung zu verhelfen. Wohlwollende Unterstützung erhält das Vorhaben von höchster Stelle und das Projekt wird umgesetzt: Seine „Wiege der Welt“ entsteht auf einer Bergkuppe mit zauberhaftem Blick auf den Ohridsee und den Prespasee. Doch Ungemach droht von ungeahnter Seite und auf dem Richtfest für das Monument kommt es schließlich zu einem fatalen Eklat.

„Das Achte Weltwunder“ ist ein Roman in der Tradition des magischen Realismus, der die Ebenen von Wirklichkeit und Traum miteinander verwebt. Er ist eine Hommage an den menschlichen Optimismus
.

Jordan Plevneš: 1953 in Sloeštica im Südwesten Mazedoniens geboren, besuchte in Bitola das Gymnasium und studierte anschließend Philologie an der Universität Skopje sowie Theaterwissenschaften an der Sorbonne. Er lebt seit vielen Jahren in Paris und war zwischen 2000 und 2005 Botschafter der Republik Mazedonien in Frankreich. 2007 gründete Plevneš eine private Universität der Audiovisuellen Künste (ESRA) mit Sitz in Skopje und Paris, die er als Rektor leitet. 2008 wurde ihm der französische „Ordre des Arts et des Lettres“ für sein vielseitiges kulturelles Schaffen verliehen. 2005 erschien sein erster Roman Osmoto svetsko čudo (Das Achte Weltwunder), der bisher ins Französische, Kroatische, Rumänische und Russische übersetzt worden ist.

„Das Achte Weltwunder“ ist ein Roman mit dem ästhetischen und kryptomessianischen Anspruch, die Sehnsucht zu steigern, das Unsichtbare sichtbar zu machen und ein Wunder zu erbauen, das die Natur ästhetisieren und die Ästhetik und die Schönheit naturalisieren wird. Er ist voller gediegener Schwermut, gepaart mit funkelnder Ironie und humoristischer Inspiration. Dadurch wird eine diskrete Distanz zu den Ereignissen des Romans erreicht. Eben das macht das Unmögliche möglich, das Unbeständige beständig, das Irreale real, das Imaginative wirklich. Der Roman und sein Autor suggerieren uns einen neuen Kosmopolitismus, eine neue Utopie, eine neue Pulsation des Universums, als liefe alles im Schopenhauerschen Sinne: Das, was wir suchen, das, was wir erwarten, wartet schon auf uns." Georgi Stardelov

 "Ce roman au lyrisme débridé, plein d'humour et de tendresse, évoque la tentative de construction de la huitième merveille du monde par un architecte macédonien. C'est une parabole : dans un monde en panne d'utopie, l'idéalisme du héros affronte une conspiration internationale, dans une ambiance follement... balkanique." Klappentext der französischen Ausgabe „La huitième merveille du monde“


Leseprobe (aus dem Mazedonischen von Will Firth) 

Ende Dezember 1989, nach der fünften Kontrolluntersuchung, stellte ihm das Fachkonsilium des Auguste-Viktoria-Klinikums ein Attest aus, das ihm nach dem Sturz eine bleibende Untauglichkeit für Fassadenarbeiten bescheinigte. Nach zwanzig Jahren Betriebszugehörigkeit stand ihm folglich eine lebenslange Rente aus Deutschland in Höhe von 2.936 DM zu.

Am selben Abend, im Restaurant „Goethes Garten“ mit Blick auf die Spree, gab der stellvertretende Direktor der Firma Weltbauzeit, Hans Neubauer, ein Festessen zu Ehren von Alexander Simsar, genannt „der Große“, und seiner Frau Cveta. Dieser keineswegs emotionsfreien Feier wohnte auch ein Dutzend Kollegen unseres aufopferungsvollen Fassadenmeisters bei. Als die Zeit für seinen Dankestoast kam, zog Alexander ein winziges Stückchen Beton von der Berliner Mauer aus der Tasche, holte einen kleinen Hammer hervor und zertrümmerte es. Er las den Staub mit der rechten Hand auf, ließ ihn mit der linken in sein Weinglas rieseln und sprach:
„Ich erhebe mein Glas auf die unzähligen Höhen, die ich dank der Weltbauzeit erlangt habe. Meinen Kollegen und der Unternehmensleitung wünsche ich ein langes und glückliches Leben! Diesen Wein trinke ich mit einem Stück in Staub verwandelter Berliner Mauer. Möge dieser durch mein Blut spazieren, um den feierlichen Augenblick ihres Falls und meines Sturzes zu betonen, in dieser Zeit, in der sich Wege der Freiheit und der Annäherung von Ost und West in unserem gemeinsamen europäischen Haus eröffnen. Dabei rückt die Erlösung kleiner europäischer Nationen, wie etwa das heutige Überbleibsel meines kleinen Landes, Mazedoniens, in greifbare Nähe. Zweimal schon im zwanzigsten Jahrhundert ging das Grauen des menschlichen Bösen in Form der zwei Weltkriege von Deutschland aus. Möge diesmal von Deutschland die Schönheit der Hoffnung und der Erlösung ausgehen und sich auf Europa und die ganze Welt ausbreiten! Als bescheidenen Beitrag dazu werde ich in Mazedonien ein in der Weltgeschichte einmaliges steinernes Bauwerk errichten, das zwei Schlüsselerlebnisse meines Lebens verbindet: den kindlichen Traum während der Beerdigung meines Vaters und den Augenblick meines Sturzes in die Tiefe, bei dem mir dieses Bauwerk zentimetergenau und in allen Details erschienen ist. Man könnte es das Achte Weltwunder nennen ...“

An dieser Stelle trat eine unbehagliche Pause ein. Die Weltbauzeit-Kollegen sahen Alexander mit einer Mischung aus Begeisterung und Mitleid an. Er selber empfand seine Schwärmerei als Normalzustand, der nach dem Sturz mit unwahrscheinlichem Selbstbewusstsein angereichert war: Über das, was er zu tun gedachte, sprach er, als wäre es schon geschehen – nicht mehr und nicht weniger! Mit dem Glas in der erhobenen Hand blieb er nun plötzlich stehen und sein abgestürzter Verstand erlahmte. Schlicht-feierlich gekleidet im schwarzen Anzug stand er da; blütenweiß schimmerte das bis zum Hals zugeknöpfte, von seiner Mutter handbestickte Hemd, das Cveta mitgebracht hatte, um ihn darin nach Mazedonien zurückzuholen – Gott verhüte, tot oder, geb’s Gott, lebendig. Noch ragte sein Arm mit dem Glas in der Hand in die Höhe, aber sein Verstand stockte und sein Mund erstarrte. Cveta erblasste vor Angst auf dem Platz rechts neben ihm.

„Ach du großer Gott, ach du Schreck!“ stieß sie aus. „Wann hat es das jemals gegeben: einen Toten, der auf beiden Beinen aufrecht steht, mit erhobenem Arm?!“
Und dann? Als wäre gar nichts gewesen, öffnete er wieder den Mund, feuchtete die Lippen kurz mit der Zunge an und fuhr fort:

„Als ich von einem achten Weltwunder sprach, waren Sie vielleicht überrascht. Wir wissen ja, dass es sieben Weltwunder gibt, haben Sie sich wohl gesagt. Aber kaum jemand kennt sie alle, und wer kann sie schon auswendig nennen? Bevor ich dieses Glas in Erinnerung an den Fall der Berliner Mauer und an meinen Sturz austrinke – und auf Ihr Wohl und zu Ehren meiner lieben Frau Cveta, die aus Mazedonien angereist ist, um mich lebendig oder tot heimzuholen –, werde ich Sie an die Sieben Weltwunder erinnern, die Philon in seinem Werk „De septem orbis miraculis“ gegen Ende des dritten Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung beschrieb. Danach werde ich Ihnen vom achten erzählen.

Als erstes nennt Philon die Cheops-Pyramide in Ägypten. Als zweites: die Gärten der Semiramis zu Babylon. Als drittes: die Zeusstatue des Phidias von Olympia, aus Gold und Elfenbein. Als viertes: den Tempel der Artemis in Ephesos. Als fünftes: das Mausoleum von Halikarnassos. Als sechstes: den Koloss von Rhodos, eine Statue des Sonnengottes Helios. Als siebtes: den Leuchtturm von Alexandria. Was aber ist das achte? Das ist das Geheimnis, das ich mit Ihnen teilen möchte: die Wiege der Welt in Mazedonien!

Dieses Achte Weltwunder werde ich auf dem mazedonischen Berg Galičica erbauen, von dem aus man einen direkten Blick auf den Ohridsee und den Prespasee hat. Das ist eine der schönsten Landschaften nicht nur Europas, sondern der ganzen Welt, zumindest demzufolge, was ich persönlich gesehen habe. Ja, Europa braucht ein solches neues Weltwunder, um die historische Logik seiner Existenz zu überwinden, die von einer gewaltigen Produktion von Tod durch die zwei großen Ideologien des zwanzigsten Jahrhunderts, den Faschismus und den Kommunismus, geprägt ist. Bereits im neunzehnten Jahrhundert wurde Europa in einem bekannten russischen Roman „das teuerste Grab der Welt“ genannt, eben wegen seines Merkantilismus. Dieser droht schon morgen, unter den neuen historischen Bedingungen nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Heben des Eisernen Vorhangs, den Menschen in den Fesseln des Konsums neu zu versklaven, damit er vergisst, dass er als Gast auf diese Welt gekommen ist. Bewusst oder unbewusst soll er zum Sklaven jener Ideologie gemacht werden, die sich seit mehreren Jahrhunderten behauptet hat: die Ideologie des Kapitalismus und die Tyrannei, die nicht nur seit Jahrhunderten, sondern schon seit Jahrtausenden souverän über die Menschheit herrscht – die Despotie des Geldes!“

Hier setzte unser abgestürzter Held das Glas kurz an den Mund und feuchtete die Lippen an. Die Gäste des Festessens sahen einander beunruhigt an und erschauerten, als wären sie beim Mörderspiel angezwinkert worden. Bevor es aber zu einer akustischen Pause kommen konnte, fuhr der Abgestürzte mit gesteigerter Leidenschaft fort:

„Um Europa vom teuersten Grab der Welt in eine ‚Wiege der Zivilisation‘ zu verwandeln, wie es beim Übergang von der Antike zur Neuzeit genannt wurde, muss die Wiege der Welt entstehen. Ich habe mich entschieden, sie zu bauen und damit basta! Es soll eine Art lebendes Denkmal menschlichen Daseins werden, das sich seit Bestehen der Welt zwischen den zwei Polen der Gewissheit – Geburt und Tod – abspielt. Wenn wir den Tod beiseite lassen und mit dem architektonischen Gesamtgedächtnis der Menschheit (von den Azteken bis hin zum fernöstlichen, persischen, römischen und europäischen Erbe) das Bedürfnis nach einer Geburtsfeier für uns und künftige Generationen visuell thematisieren, drängt sich ein solches Bauwerk am Übergang zum dritten Jahrtausend als nahezu unentbehrlich auf. Ja, liebe Kollegen, meine Damen und Herren, die Menschheit muss ein zeitloses Bauwerk schaffen, das sich über alle Unterschiede der Nation, Religion, Gesinnung, Hautfarbe und Herkunft erhebt, damit die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt werden. Sie darf die rücksichtslose Logik der Selbstzerstörung nicht fortsetzen und sich dann einreden, dass eine Idee, die zu einer organisierten Maschinerie wurde und Millionen unschuldiger Männer, Frauen und Kinder tötete, ein Fehler war. Der Kommunismus legt los und verwüstet den halben Planeten, und sieben Jahrzehnte später stellt man fest: das war ein Fehler. Der Faschismus legt los und verübt die schwärzesten Verbrechen, die es in der gesamten Geschichte jemals gegeben hat, und man stellt fest: das war ein Fehler. Morgen wird der Kapitalismus loslegen, die Tyrannei des Geldes, die ebenso den massenhaften Tod von Menschen, Gemeinschaften und ganzen Völkern zeitigen kann, und hinterher wird man feststellen: das war ein Fehler ... Das dürfen wir keinesfalls zulassen, wegen der künftigen Generation und insbesondere wegen aller vergangenen Generationen, denn eines Tages werden die unschuldigen Opfer aller Zeiten auferstehen und der allergrößte Krieg der Menschheitsgeschichte wird ausbrechen – ein Kampf zwischen den Toten und den Lebenden. Und wissen Sie, wem dabei der Sieg sicher ist? Wissen Sie, wie sehr die Toten den Lebenden zahlenmäßig überlegen sind? Können Sie sich ein solches Bild vorstellen? Ich mir schon, weil ich einen Sturz aus großer Höhe überlebt habe! Dank Ihnen blieb ich am Leben, dank der Schnelligkeit des Rettungsdienstes der Weltbauzeit und dem einwandfreien Eingriff von Professor Rudolf Benn an der neurochirurgischen Abteilung des Auguste-Viktoria-Klinikums, und selbstverständlich auch dank meiner lieben Frau Cveta, die alle Kirchen Mazedoniens in ihre Engelshände nahm, sie zu einer glühenden Kerze formte und für meine Genesung betete. Und wozu? Damit ich meine Schuldigkeit an Deutschland und Europa tun kann, an der Weltarchitektur und der Geschichte, an den Irrtümern und Träumen der Welt, an all unseren Vorfahren, Müttern, Vätern und Geschwistern, am engeren und weiteren Familienkreis, an allen Cousins und Cousinen, Onkeln und Tanten, Liebhabern und Kollegen, Freunden und Feinden, Bekannten und Unbekannten. Das Achte Weltwunder werde ich mit Ihrer Hilfe errichten, mit der Hilfe aller Genannten, und natürlich auch mit Gottes Hilfe, denn als mir mein Vater im Traum erschien, wurde mir klar, dass der Herr eigentlich nichts anderes ist als ein ewiger Vater eines ewigen Schülers, der über eine unheilbare Krankheit oder das Rätsel der Existenz staunt.

Der Herr möge mir verzeihen, aber in den Augen meines Vaters habe ich Seine Augen gesehen. Eines muss man wissen: Ohne Vater, und insbesondere ohne Mutter, hat der Herr keine Chance zu existieren. Er ist zwar in allem, aber erst seitdem du auf der Welt bist! Wenn du nicht auf die Welt kommst, kannst du nicht wissen, dass es Ihn gibt!

Jetzt komme ich wieder auf das Weltwunder zu sprechen. Ich werde Ihnen einige Aspekte des Bauwerks mitteilen, dessen Wurzeln in die große Tradition der mazedonischen Alchemie in der Weltbaugeschichte zurückreichen. Man muss sich vor Augen führen, dass schon zu Zeiten Alexanders des Großen, also vor zweitausenddreihundert und ein paar Jahren, mazedonische Maurermeister die Weltarchitektur um das Prinzip des ‚Unmöglichen als möglich‘ bereichert haben. Am 7. April 331 vor Christus führte Alexander nach seinem Besuch beim Orakel des Amun in der Oase Siwa, unmittelbar nach der Ankunft in Ägypten, mit seinem Architekten Deinokrates ein Gespräch an der Stelle, wo er die Stadt Alexandria gründen sollte.
‚Ist es möglich, die Bibliothek von Alexandria, die das ganze Wissen der Welt sammeln wird, im bildhaften Baustil mit Fresken zu gestalten oder die Fassadenmauer wie ein Tuch zu spannen, damit man eine dreidimensionale Illusion des Raums in der Fassadenfläche bekommt?‘
‚Das ist unmöglich!‘, antwortete Deinokrates.

‚Wenn das Unmögliche nicht möglich wird, in dem was wir bauen, will ich kein einziges Alexandria errichten!‘, erwiderte der junge Imperator seinem Architekten.

Wie wir wissen, wurden im Laufe seines Lebens – und er lebte nur 33 Jahre –, ganze 77 Alexandrias auf der Welt gegründet, die noch heute seinen Namen tragen, weil mazedonische Handwerksmeister das Geheimnis des Unmöglichen als möglich von Ägypten über Kleinasien nach Baktrien brachten, in das heutige Afghanistan, und weiter nach Persien und Indien, bis es Eingang in die Weltarchitektur fand!
Aber zurück zur Wiege der Welt und ihren wichtigsten Elementen, die Sie, sehr geehrte Gastgeber und Zeugen meines Sturzes, anlässlich dieser liebenswürdigen Verabschiedung meiner Wenigkeit als erste erfahren werden.

Das Achte Weltwunder wird über einem Wald von Marmorsäulen errichtet, 365 an der Zahl und 53,5 Meter hoch, was der Höhe der Gedächtniskirche in Berlin entspricht, von der ich fiel und was ich glücklicherweise überlebte. Da die Anzahl der Tage im Jahr bislang die einzige Zahl ist, über die sich die ganze Welt einig ist, wird das die Basis der Aufteilung, in der sich alle Aspekte historischer, sozialer, ökonomischer, geographischer und politischer Gerechtigkeit wiederfinden werden. Alle Tage gehören allen gleichermaßen: allen anerkannten, bekannten und unbekannten Staaten, Sprachen und Völkern. Montag ist überall Montag. Dienstag ist überall Dienstag. Vom Mittwoch gar nicht zu reden. Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag – fertig. Und nochmals Montag. Die von den Säulen gebildete Wiege der Welt wird vom Flugzeug aus in fünf- bis zehntausend Metern Höhe zu sehen sein. Aus jeder Maschine, die über Europa fliegt. Man wird sogar spezielle Flüge organisieren, um sie zu besichtigen, zum Beispiel von Berlin nach Alexandria, ohne in Mazedonien zwischenlanden zu müssen, wenn man keine Zeit dafür hat. Die Wiege wird ständig schaukeln und damit das einzige Bauwerk in der bekannten Geschichte der Menschheit sein, das ewig in Bewegung ist, denn die Marmorsäulen, über denen die hölzerne Wiege an Stahldrähten im leeren Mittelraum schwebt, sollen im Verhältnis zu den vorherrschenden Luftströmungen stehen und werden ein ständiges Schaukeln des Menschengeschlechts während seines Verweilens auf Erden bewirken.






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