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Laozi, Daodejing, Bd. 1: Text und Übersetzung als eBook

ISBN:
978-3-86660-287-8 eBook
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Altchinesische Standardausgabe, Pinyin-Transkription und Übersetzung sowie ein vollständiges Zeichenlexikon

Mit Kalligrammen von Thomas Baumhekel


2. vollständig überarbeitete Auflage

eBook als zitierfähige PDF-Datei

Bei den von Viktor Kalinke konzipierten "Studien zu Laozi · Daodejing" handelt es sich um die einzige Ausgabe im deutschsprachigen Raum, die auch den chinesischen Text wiedergibt (orientiert an der Standardversion nach Wang Bi), die ausdrücklich die Mehrdeutigkeiten "des" Originals sowohl in der Übersetzung als auch im Kommentar berücksichtigt, und die ein Zeichenlexikon mit Konkordanz enthält.

Das Faszinierende des Daodejing besteht in einer einzigartig anmutenden Bündelung kosmischer, seelischer und gesellschaftlicher Zusammenhänge, die mit Recht als unio mystica bezeichnet werden kann.

Eine neuerliche Herausgabe des Daodejing erscheint angesichts der Vielzahl an Übersetzungen überflüssig. Doch gerade die Einseitigkeit der Texte, der Anspruch, eben eine schlüssige Auslegung des chinesischen Originals vorzulegen, begründet die Unzufriedenheit des Lesers, der verschiedene Versionen miteinander vergleicht. Die hier vorgelegte Variante nimmt die mehrdeutigen Passagen als mehrdeutig auf, um die Vielschichtigkeit des Daodejing zu erhalten.

Laozi (Schreibweisen: Lao tse, Lao-tse, Lao tzu, Laudse, wörtlich „Alter Mei­ster“, Ruf­name Lao Dan, Geburtsname Li Er): legen­därer chinesischer Philosoph und könig­licher Schrift­hüter, gilt traditionell als ein älterer Zeitgenosse des Kongzi, im Westen be­kannt als Konfuzius (551 – 479). Die Bio­­graphie des Laozi, in der der spätere Hof­historiker Sima Qian (145 – 90) ver­schie­­dene Be­gegnungen zwis­chen Laozi und Kongzi schil­derte, wirkt nach neueren Re­cher­chen weitgehend glaub­­haft. Das Buch Laozi wurde ver­mut­lich am Ende des 4. Jahr­­hun­derts v.u.Z. in der Jixia-Aka­demie zu­sam­men­ge­stellt, geht aber auf ältere, münd­­lich überlieferte oder bislang unbekannte Quel­len zurück, die nach stili­sti­schen Analysen zumindest zum Teil etwa aus dem 5. und 6. Jahr­­hun­dert v.u.Z. stammen. Der Titel Daodejing wurde der Schrift vom Han-Kaiser Jing­di (188-140 v.u.Z.) verliehen. Die Ka­no­­nisierung des Textes in 81 Kapitel fin­det sich erst in späteren Kom­men­ta­ren.

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Laozi - was ist neu? (pdf zum freien Herunterladen)

Viktor Kalinke: geb. in Jena, Studium der Psychologie und Mathematik in Dresden, Leipzig und Beijing, Kreativitäts-Preis der Hans-Sauer-Stiftung, Mitbegründer der Edition + Galerie Erata, Promotion, Professur, lebt in Leipzig.


"Es ist eine große Arbeit, die Sie geleistet haben. Ihr Fleiß und Ihre Beharrlichkeit verdienen besondere Anerkennung. Der Nutzen Ihrer Publikation steht außer Frage. Ich wünsche den Bänden, daß sie gut angenommen werden." Prof. Dr. Ralf Moritz (Universität Leipzig, Ostasiatisches Institut)

"Mit großem Interesse studiere ich Ihre Ausgabe vom Daodejing, die interessanteste Ausgabe, die mir bis jetzt begegnet ist." Ulrich Hasler (Trogen, Schweiz)

"Ein herrliches Buch, wenn man sich mit dem dao de jing vertieft auseinandersetzen will. Die einzelnen Kapitel werden im Orginal und in einer deutschen Übersetzung dargestellt - mit dem Zeichenlexikon kann das bedeutungsspektrum der einzelnen chinesischen zeichen erschließen." (Taoismus-Board)

"Ich danke Ihnen sehr für die beiden so hervorragenden Bände zu Laozi. Ich habe darin bereits etwas lesen können, bin begeistert, v.a. aufgrund der Authetizität des Wiedergegebenen. Nach meinen bescheideneren Kenntnissen in Bezug auf Laozi vermute ich, dass Sie der Erste sind, der den alten Chinesen für den deutschen Leser so gründlich aufgearbeitet hat." (Peter Gehrisch, Dresden)

"Hochachtung! Profund, ergiebig, einer der wenigen echten Beiträge, die weiterführen!" (Dr. Hilmar Klaus, Aachen)


"Neben der deutschen Übersetzung werden auch die chinesischen Schriftzeichen des verwendeten Originaltextes wiedergegeben, was diese Ausgabe zur Ausnahme unter den deutschen Übersetzungen macht. Im zweiten Band geht der Verfasser detailliert auf die Bedeutung einzelner chinesischer Schriftzeichen ein. Auch dies wird von anderen deutschen Ausgaben nicht geboten und bietet besonders demjenigen neue Möglichkeit, der sich über das normale Maß hinaus mit dem Text auseinandersetzen will." (Matthias Claus, Das klassische China, Weinheim)

Aus dem Vorwort der Neuausgabe:

In der vorliegenden Ausgabe wurde die Wiedergabe des chinesischen Textes um die Pinyin-Transkription der Zeichen in hellgrauer Druckfarbe ergänzt: Auf diese Weise kann den Schriftzeichen bequem die heutige Aussprache zugeordnet werden – sie stimmt in den meisten Fällen nicht mit der altchinesischen Aussprache überein. Die Frage, inwieweit Reime für den Stil des Buches Laozi eine Rolle spielen, wird im Essay untersucht. In der Transkription sind Stellen, an denen Reime vermutet werden können, dunkelgrau hervorgehoben. Praktischerweise erleichtert die Lautumschrift das Auffinden des Zeichens im Glossar, das alphabetisch geordnet ist. 

Die Übersetzung wurde im Vergleich zur Taschenbuchausgabe aus dem Jahr 2000 an vielen Stellen flüssiger formuliert, indem die im Text enthaltene Mehrdeutigkeit nicht durch Schrägstriche, sondern durch Aufzählungen in die deutsche Fassung integriert wurde. Lexikalisch hat die Lektüre des Zhuangzi, die mich in den Zwischenjahren beschäftigt hat, auch auf meine heutige Lesart des Laozi zurückgestrahlt: Beispielsweise spreche ich nun auch hier eher von „den zahllosen Lebewesen“ als von „den zahllosen Dingen“ – da auch im Laozi eher biologische als physikalische Metaphern angesprochen werden. Anstelle durchweg „Wirkkraft / Tugend“ als Doppelbegriff einzusetzen, habe ich nun im Abhängigkeit vom Kontext entschieden, welche Facette gemeint ist.



Leseprobe:


Kapitel 1

Über das Dao sprechen, ist möglich,

doch nicht als dauerhaft bleibendes Dao;

einen Namen nennen, ist möglich,

doch nicht als dauerhaft bleibenden Namen.

 

Namenlos, Nichts genannt:

des Himmels, der Erde Beginn;

zu Dasein gekommen, benannt:

der zahllosen Dinge Mutter.

 

Darum:

Wer nichts anstrebt, sich dauerhaft Nichtseiendem zuwendet,

erkennt daran die verborgenen Feinheiten;

Wer erfüllt ist von Bestreben, sich dauerhaft Seiendem zuwendet,

erkennt daran die äußeren Umrisse.

 

Diese beiden:

Gemeinsam treten sie hervor,

unterscheiden sich nur nach dem Namen,

gemeinsam bedeuten sie das Tiefgründige –

dort, wo das Tiefe am tiefsten ist,

liegt die Pforte zu allen verborgenen Feinheiten.
































































































































































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